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Die Round Table School of Hope Afrika ist der Brennpunkt der Entwicklungshilfe. Die internationalen Anstrengungen sind immens, doch viele Projekte leiden an undurchsichtigen und komplizierten Strukturen, in der die Hilfe zur Selbsthilfe zumindest nicht optimal den potentiellen Empfänger erreicht.
Doch die schiere Masse von potentiellen Empfängern, die von der Hilfe profitieren könnten, ist groß und facettenreich. Im fatalen Dreieck von Armut, Krankheit und Nichtbildung ist nur dann eine nachhaltige Besserung in Sicht, wenn durch eine Unterstützungsmaßnahme mittelfristig alle Ecken auf Dauer angehoben werden können.
Gerade deshalb ist die Round Table School of Hope ein sehr bemerkenswertes Projekt. Denn hier handeln Menschen vor Ort, die in Kenia verwurzelt sind. Sie kennen die Sorgen und Nöte der Bevölkerung und haben somit einen optimalen Zugang zu ihr. Dies geschieht auf Augenhöhe und partnerschaftlich und bietet die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe im Rahmen operativer Tragfähigkeit. Gesundheit und Bildung sind hier die Ansatzpunkte, doch auf die Qualität vor allem der Bildung kommt es an, die keine Statistik zum Bau neuer Klassenräume abbilden kann. |
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Wenn die Schule neben ihrer mittelbaren auch noch unmittelbare Möglichkeiten schaffen kann, um das fatale Dreieck positiv zu beeinflussen, dann hat man ein Leuchtturmprojekt vor sich, das einen Vergleich zu anderen nicht scheuen muß. Im Gegenteil! Die Round Table School of Hope ist ein solches Leuchtturmprojekt, das im Jahr 2001 in Kajulu bei Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias, gegründet wurde. Zwei Australierinnen, die seit 1988 in Kenia leben und mittlerweile auch kenianische Familien haben, bauten mit einer konkreten Vision und geringen Mitteln die Disciples of Mercy Academy (DoM), Teil eines eingetragenen Kenianischen NGOs, auf. Das Ziel ist, den Kindern in dieser ländlichen Region eine gute Schulbildung zu ermöglichen, die Situation der Familien nachhaltig zu verbessern sowie die Lebensbedingungen in der Umgebung, dies schließt die medizinische Versorgung und Integration von Randgruppen (Behinderte) mit ein.
Die Situation in Kajulu: fast 40 Prozent mancher Altersgruppen im Einzugsgebiet der Schule sind HIV/AIDS infiziert, die medizinische Versorgung ist ungenügend, die staatlichen Schulen mit etwa 100 Kindern/Klasse überfüllt, die Schulnoten und die Aussicht auf qualifizierte Arbeit sind schlecht, die Arbeitslosenquote ist hoch und behinderte Kinder gelten als Fluch und werden versteckt.
Die Round Table School of Hope bietet Lösungen: eine Ausbildung mit dem Vorbild westlicher Standards, die Integration von Behinderten, ein Berufsausbildungszentrum und eine Oberschule zur Qualifikation für die Universität, Stipendien für AIDS-Waisen, ein Ernährungsprogramm, eine medizinische Station zur ambulanten Behandlung inklusive eines HIV/AIDS-Aufklärungsprogramms und der palliativen Betreuung von AIDS Patienten sowie Erwachsenenbildung im Bereich IT/Computer. ...mehr >
Die Schule ist vor allem durch ihren oben skizzierten lokalen Ansatz erfolgreich und durch die vor Ort erhobenen Schulgebühren operativ tragfähig und somit eigenständig. Die Kosten für den Schulbesuch liegen nur unwesentlich über den Kosten der überfüllten staatlichen Schulen, die Leistungen sind jedoch um ein vielfaches besser. Die Schulkinder von DoM erreichen die besten Examensnoten im Nord-Osten von Kisumu und befinden sich in den Top Ten in der Kisumu-Region, die teure Privatschulen mit einschließt.
Der Ausbau der Schule ist jedoch nicht durch lokale Quellen finanzierbar. Im Rahmen des nationalen Serviceprojektes von Round Table Deutschland erhielt die School of Hope jedoch Zugang zu einem ehrenamtlich arbeitenden interdisziplinärem Team, das diesen Ausbau sichern möchte. Das bedeutet, daß die in Kenia schon vorhandenen
Kompetenzen nun durch ein komplettes Netzwerk ergänzt werden, das die dringend benötigten finanziellen Mittel, ein professionelles Projektmanagement, Monitoring und Controlling bis zum Projektabschluß bereitstellt. ...mehr >
Bis Juni 2008 konnte das Projekt innerhalb der Organisation von Round Table Deutschland beworben und Spenden gesammelt werden. Rund 3.500 Mitglieder wurden so aktiviert, die in 220 lokalen Clubs organisiert sind und ihrerseits eigenständige lokale Aktivitäten zum Fundraising entwickelten.
Durch dieses Fundraising wurde schon viel erreicht, allerdings bedarf es weiterer Spenden, um den Ausbau der Secondary School und der neuen Leuchtturm-Schule in Dago abzusichern. Hier ist das Projektteam auf der Suche nach weiteren Spendern. ...mehr >
Haben Sie Interesse an der Unterstützung der Schule? Möchten Sie sehen, was Ihre Spende bewirkt? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen!
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